Teneriffa: Faszination Landschaft

Das vielfältige Landschaftsspektrum verdankt Teneriffa dem Klima, das nach Region unterschiedlich ausfällt. Während der sonnenverwöhnte Süden mit seinen schönen Stränden durch eine oft kahle und karge Landschaft geprägt ist, finden wir im Norden eher das Gegenteil vor. Man könnte im Nordosten von einem grünen, fast schon subtropischen, Regenwald sprechen.’, ‘Bedeckt ist dieser durch ein wild zerklüftetes Gebirge, das sich teils aus dem Meer bis zur einer Höhe von 1000m erhebt. Einen Blick von diesem dicht bewachsenen  Anagagebirge auf beide Küstenseiten der Insel, ermöglicht die Panoramastrasse. Von dieser gelangt man auch in den so genannten Mercedeswald, der sehr gut die üppige Vegetation repräsentiert. Hier findet man Kiefern, Lorbeeren, Ginster und Erika in ihrer schönsten Pracht vor. Das Zentrum der Insel macht der “Caldera de las Canadas” interessant. Dieser vulkanische Einsturzkessel mit ca. 17 km Durchmesser ist eine einmalige Kraterlandschaft, deren gesamte Fläche unter Naturschutz steht. Ein 16 Kilometer langer Wanderweg, der insgesamt durch sieben verschiedene Landschaften führt, lotst sie nordwärts zum 3.718 m hohen “Pico del Teide”, den höchsten Berg Teneriffas und Gesamtspaniens. Seinen letzten Ausbruch hatte der beeindruckende Vulkan 1706, heute lässt sich kaum eine Aktivität nachweisen.  An der Nordseite des Teidemassivs, in Mitten eines der fruchtbarsten Täler Teneriffas, liegen die bekannten Städte Puerto de la Cruz und La Orotava. Beide Orte sind Ausgangspunkt für die meisten Natur “und Wandertouristen. Für Pflanzenliebhaber beginnt die Tour mit einem Besuch des Botanischen Gartens von Puerto del Cruz. Dort finden sie eine beachtliche Vielzahl an exotischen Pflanzen vor, die ursprünglich von den spanischen Seeleuten hier angelegt wurden, um sie zu akklimatisieren, bevor sie nach Europa gelangten. Subtropische Gewächse, wie die blühenden Strelizien, Lilien oder Bananenstauden laden zum Verweilen ein. Der Westen der Insel präsentiert sich vor allem in seinem nördlichsten Teil als beeindruckende Landschaft. Der Ort Buenavista del Norte verdankt den Beinamen eines landwirtschaftlichen Zentrums vor allem wegen den weiten Bananenplantagen, die man hier bewundern kann. In dieser Region befindet sich auch das, fast bis zu 1200 Metern ansteigende, Tenogebirge, von dessen Leuchtturm am Punta de Teno ein unsäglicher Ausblick bis zur Nachbarinsel La Gomera geboten wird. Das Tenogebirge weiter südwärts erschließt einen weiten Talkessel, in dem einige Bauernhöfe und das kleine Dorf Masca liegt. Das ursprünglich anmutende Dorf, das bis vor einigen Jahren nur per Esel zu erreichen war, gibt Aufschluss über die traditionelle Lebensweise der Region.Doch auch die Erkundung des Südens sollte man sich vornehmen, denn Tourismushochburgen und die dazu gehörigen Betonburgen, sind nicht das einzige, das aus dem Boden stampft. Auf den zahlreichen Terrassenfeldern von San Miguel  de Abona gedeihen auch Kartoffeln, Obst, Gemüse und Wein. üppig sind auch die Südhänge des Cumbre Dorsal oberhalb von Arico, die von Millionen gelber Goldmohnblüten bedeckt sind.


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