Kanaren - Geographische Lage und Klima der kanarischen Inseln
Nicht umsonst tragen die kanarischen Inseln den Beinamen “Inseln des ewigen Frühlings”. Mit Durchschnittstemperaturen von 26° - 28°C im Sommer und 22°- 24°C im Winter zählt das Klima Gran Canarias laut internationalen wissenschaftlichen Ansichten zu dem besten der Welt. Wo sonst gibt es 2.700 Sonnenstunden im Jahr, wo sonst kann man im Winter bei 18°C Wassertemperatur im Meer planschen? Mitten in der atlantischen Zone gelegen, in 210 Kilometer Entfernung zu Afrika und 1250 Kilometer zum europäischen Kontinent, trifft man auf eine mannigfache Landschaft und ein vielfältiges Klima, das Gran Canaria die Bezeichnung des Miniaturkontinents eingebracht hat. Fast das ganze Jahr über steht die Insel unter dem Einfluss von Passatwinden. Zusammen mit dem Oberflächenrelief und dem geographischen Breitengrad bestimmen sie das Klima Gran Canarias. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass man vom subtropischen, kontinentalen bis hin zu tropischen Temperaturen alles vorfinden kann. Selbst Schneefall kommt vor.
So herrscht am Südhang der Insel ein trockenes und sonniges Klima vor, während es auf der Nordhälfte oder der Windseite regnerischer und kühler wird. Getrennt werden die Klimazonen von einem Bergmassiv im Landesinneren, das dafür sorgt, dass die kühlen und nassen Luftmassen nicht den Inselsüden erreichen. Sie regnen sich in den Bergen aus, weil sie in fast 2000 Meter Höhe stark abkühlen.
So sorgt das Klima dafür, dass das Klischee eines von Kälte, Regen und Himmelgrau heimgesuchten Mitteleuropäers, vom knallblauen Himmel, blendend weißen Stränden, Palmen und Meer, keines ist.

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