Teneriffa: Faszination Kultur

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Das Kulturangebot Teneriffas kann sich sehen lassen, wird man feststellen, wenn man über die zahlreichen historischen Plätze der Insel flaniert oder in das Stadtleben eintaucht. Kulturelle Höhepunkte erleben Sie insbesondere in der Hauptstadt Santa Cruz, dem kulturellen Zentrum der Kanaren. Neben zahlreichen Galerien und Museen ist die Stadt auch ein Fest für Ihre Ohren. Ob Sie sich nun zufällig  beim Spaziergang durch die Straßen in einem Musikfestival wieder finden oder gezielt in der spektakulären Konzert “und Kongresshalle einem berühmten Symphonieorchester lauschen, um die Lust an Musik der Insulaner kommen Sie nicht herum. In fast jedem Ort spürt man altkanarische Sitten und südamerikanische Einflüsse, die besonders beim Zelebrieren der Fiestas zum Ausdruck kommen. Folkloregruppen heizen mit Tanz und Gesang ein und lassen die Tradition aufleben. Eine Augenweide stellen die Blumenteppiche des Fronleichnamsfestes zur Ehrung der Heiligen dar, die sie in schönster Pracht in La Orotava und La Laguna bestaunen können. Unzählige Stunden verwenden die Inselbewohner auf diese Dekoration. Ins Schwitzen kommen die Insulaner neben den Fiestas auch bei der beliebtesten Sportart der Kanarischen Insel. Bola Canaria heißt das Vergnügen und drückt sich in einem geschickten Umgang mit der Kugel aus. Natürlich fehlt auf der Insel auch der traditionelle Ringkampf der Kanaren „lucha canaria“ nicht.  Die ohnehin verschleierte Kultur und Tradition der Altkanarier gibt auf Teneriffa weitere Rätsel auf. Wer glaubt Pyramiden seien das Privileg Ägyptens, wird im  südlichen Güimar eines Besseren belehrt. Sechs Stufenpyramiden mit rechteckigem Grundriss stehen dort auf einem Areal von 65.000 Quadratmetern. Dieses Areal, auf dem ursprünglich neun Pyramiden standen, spornt so manchen Forscher an, herauszufinden, wie alt sie sind oder wer sie erbaut hat. Von der langlebigen Legende, einheimische Bauern hätten beim Pflügen störende Steine am Rand ihrer Felder zu Pyramiden aufgehäuft, hat man Abstand genommen. Indes konnte der Forscher Thor Heyderdahl herausfinden, dass das Baumaterial aus Lavagestein besteht. Außerdem entdeckte er die astronomische Ausrichtung der Pyramiden. Die Sommersonnenwende lässt sich von der größten Pyramide zweifach erleben. Neben aller Unklarheit herrscht seit dem Auffinden einer Gruft mit 20 Mumien der Guanchenkönige im Jahre 1995 kein Zweifel daran, dass Ureinwohner das Areal bewohnten. Ein Besuch lohnt. Schließlich kommen auch Kunsthistoriker auf ihre Kosten, denn historische Bauten durchziehen die meisten Städte und Dörfer Teneriffas. Ein absolutes Muss stellen die so genannten Casas de los Balcones dar. Diese für die Kanaren typischen Häuser, zeichnen sich durch ihre fein gedrechselten Holzbalkone aus. Aber auch die, im kanarisch-neokolonialen Stil erbaute, Basilica de Candelaria sollte man sich nicht entgehen lassen. Sie beherbergt das größte Heiligtum des Archipels, die Virgen de Candelaria.

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Teneriffa: Faszination Landschaft

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Das vielfältige Landschaftsspektrum verdankt Teneriffa dem Klima, das nach Region unterschiedlich ausfällt. Während der sonnenverwöhnte Süden mit seinen schönen Stränden durch eine oft kahle und karge Landschaft geprägt ist, finden wir im Norden eher das Gegenteil vor. Man könnte im Nordosten von einem grünen, fast schon subtropischen, Regenwald sprechen.’, ‘Bedeckt ist dieser durch ein wild zerklüftetes Gebirge, das sich teils aus dem Meer bis zur einer Höhe von 1000m erhebt. Einen Blick von diesem dicht bewachsenen  Anagagebirge auf beide Küstenseiten der Insel, ermöglicht die Panoramastrasse. Von dieser gelangt man auch in den so genannten Mercedeswald, der sehr gut die üppige Vegetation repräsentiert. Hier findet man Kiefern, Lorbeeren, Ginster und Erika in ihrer schönsten Pracht vor. Das Zentrum der Insel macht der “Caldera de las Canadas” interessant. Dieser vulkanische Einsturzkessel mit ca. 17 km Durchmesser ist eine einmalige Kraterlandschaft, deren gesamte Fläche unter Naturschutz steht. Ein 16 Kilometer langer Wanderweg, der insgesamt durch sieben verschiedene Landschaften führt, lotst sie nordwärts zum 3.718 m hohen “Pico del Teide”, den höchsten Berg Teneriffas und Gesamtspaniens. Seinen letzten Ausbruch hatte der beeindruckende Vulkan 1706, heute lässt sich kaum eine Aktivität nachweisen.  An der Nordseite des Teidemassivs, in Mitten eines der fruchtbarsten Täler Teneriffas, liegen die bekannten Städte Puerto de la Cruz und La Orotava. Beide Orte sind Ausgangspunkt für die meisten Natur “und Wandertouristen. Für Pflanzenliebhaber beginnt die Tour mit einem Besuch des Botanischen Gartens von Puerto del Cruz. Dort finden sie eine beachtliche Vielzahl an exotischen Pflanzen vor, die ursprünglich von den spanischen Seeleuten hier angelegt wurden, um sie zu akklimatisieren, bevor sie nach Europa gelangten. Subtropische Gewächse, wie die blühenden Strelizien, Lilien oder Bananenstauden laden zum Verweilen ein. Der Westen der Insel präsentiert sich vor allem in seinem nördlichsten Teil als beeindruckende Landschaft. Der Ort Buenavista del Norte verdankt den Beinamen eines landwirtschaftlichen Zentrums vor allem wegen den weiten Bananenplantagen, die man hier bewundern kann. In dieser Region befindet sich auch das, fast bis zu 1200 Metern ansteigende, Tenogebirge, von dessen Leuchtturm am Punta de Teno ein unsäglicher Ausblick bis zur Nachbarinsel La Gomera geboten wird. Das Tenogebirge weiter südwärts erschließt einen weiten Talkessel, in dem einige Bauernhöfe und das kleine Dorf Masca liegt. Das ursprünglich anmutende Dorf, das bis vor einigen Jahren nur per Esel zu erreichen war, gibt Aufschluss über die traditionelle Lebensweise der Region.Doch auch die Erkundung des Südens sollte man sich vornehmen, denn Tourismushochburgen und die dazu gehörigen Betonburgen, sind nicht das einzige, das aus dem Boden stampft. Auf den zahlreichen Terrassenfeldern von San Miguel  de Abona gedeihen auch Kartoffeln, Obst, Gemüse und Wein. üppig sind auch die Südhänge des Cumbre Dorsal oberhalb von Arico, die von Millionen gelber Goldmohnblüten bedeckt sind.

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Teneriffa: Faszination Tierwelt

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Der Papagei hat dem, in Puerto de la Cruz gelegenen, Loro Parque seinen Namen gegeben und ist mit seiner Papageienkollektion nicht nur der weltweit größte, sondern auch der artenreichste Park. Von den 800 Papageienarten “und Unterarten kann man 300 davon in vorbildlicher Haltung im Loro Parque erleben. Neuseeländische Bergpapageien, die so genannten “Clowns der Berge”, amüsieren mit ihren Gaukeleien, Aras gleiten in den Nachmittagsstunden durch die Luft und neu geschlüpfte Küken lösen im  Geburtshaus das Kindchenschema aus. Wer glaubt, die Papageien seien die einzigen Bewohner des Parks, irrt. So findet sich im Loro Parque auch das größte Pinguinarium der Welt, das dem Lebensraum Antarktis nachgebildet ist und neben Königspinguinen, Eselspinguinen und Felsenpinguinen auch von Humbold-Pinguinen bewohnt wird.  Nachdem man den Lebensraum Luft und Land erforscht hat, kann man im Loro Parque auch in die Tiefen des Meeres absteigen, um die dortigen Lebensformen zu entdecken. Gelegenheit dazu bietet zum einen das Aquarium mit seinem 18,5 m langen Unterwassertunnel, von dem aus man neben Korallenriffen und exotischen Fischen auch Rochen und Haie hautnah erleben kann. Zum anderen werden, die unter Tierschützern umstrittenen Seelöwen und Delphinshows, angeboten. Allerdings leben die Tiere in sehr weitläufigen Arealen, die genug Rückzugsmöglichkeiten bieten. Es scheint den Tieren wirklich gut zu gehen, denn die intelligenten Meeressäuger bringen immer wieder Nachwuchs zur Welt. Der Andrang ist sehr groß, deshalb empfiehlt sich der Besuch des Parks bereits in den Morgenstunden. Eine kostenlose Kartenvorbestellung erspart die Wartezeit. Man kann Delphine und Wale aber auch in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten. Das so genannte “Whale Watching” scheint der Tourismustrend schlechthin zu sein und fördert nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung der Küstenregionen, sondern auch den Schutz der Meeressäuger. Diese Alternative zum Walfang und zu Delphinarien bietet sich vor den  Küsten Teneriffas besonders an, weil hier ganzjährig über 20 verschiedene Arten von Delphinen und Walen nachgewiesen werden können, eine Artenvielfalt die man weltweit nur selten antrifft. Von ebensolcher Vielfalt zeugt auch das am Icod de los Vions gelegene Schmetterlingshaus, das das erste seiner Art in Spanien ist. Mehr als 800 exotische Schmetterlingsarten fliegen dort in einem angebauten tropischen Garten frei herum. Von den kleinsten Arten mit nur 2cm Spannweite, bis hin zum Riesenfalter, deren Flügel sich 30cm weit spannen, wird dem Beobachter ein direkter Kontakt ermöglicht. Ebenso direkt lässt sich der biologische Zyklus eines Schmetterlings vom Ei bis zur Raupe und Puppe verfolgen, wobei Besucher neben der Biologie auch etwas über die Artbedrohung und ihren Schutz erfahren. Das Schmetterlingshaus liegt außerdem direkt an dem riesigen und alten Drachenbaum, dem Wahrzeichen nicht nur von Icod, sondern von ganz Teneriffa. Obwohl Botaniker über das tatsächliche Alter des Baumes, der eigentlich ein Zwiebelgewächs ist, rätseln, ist in jedem Fall sicher, dass es der älteste Drago der Insel ist. Nicht ganz so alt, dafür umso mehr eine Attraktion für Tierfreunde, ist der Camel Park Teneriffas. Hier fühlt man sich in die Sahara versetzt und kann dieses Gefühl beim Ausritt auf einem, zum Teil vor Ort gezüchteten Dromedaren, ausleben. Ob Loro Parque, Whale Watching, Schmetterlingshaus oder Camel Park, auf Teneriffa geht es tierisch zu.

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Teneriffa: Freizeitangebote auf Teneriffa

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Es mag  verwundern, dass Teneriffa mit ihren vergleichsweise wenigen Stränden und einem wenig ausgeprägten Nachtleben, die Insel unter den Kanaren ist, die touristisch am besten erschlossen ist. Sie ist mit ihren 750.000 Einwohnern die größte Insel der Kanaren und bietet über 150.000 Gästebetten. über einen Mangel an Touristenzustrom kann sich die Insel nicht beschweren, es scheint dass Teneriffa jenseits von Strand und Nachtleben andere Touristensehnsüchte zu erfüllen vermag.

Zu diesen zählen wohl insbesondere das vielfältige Landschaftsspektrum sowie die einzigartigen Angebote an Naturerlebnissen, die speziell Tierliebhaber zu schätzen wissen. Wo sonst auf dieser Welt können Sie die Metamorphose einer Raupe zum Schmetterling miterleben, wo sonst erlebt Ihr Auge das Schlüpfen eines Papageikükens, wo sonst werden Sie Zeuge des Delphin- und Walverhaltens und wo sonst wird Ihr Albtraum, sich inmitten von Haien wieder zu finden, plötzlich zum großen Traum? Auf Teneriffa durchlebt man selbst eine Metamorphose vom Touristen zum Entdecker, wird Pyramiden fotografieren, die man ausschließlich in Ägypten angesiedelt geglaubt hat. Ob Natur, Landschaft, Kultur Teneriffa ist Erlebnis pur!

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Teneriffa: Land und Leute

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Der Vulkan Pico del Teide auf TeneriffaWer sich im Urlaub nicht zwischen Berg und Meer entscheiden kann, dem sei Teneriffa empfohlen. Die größte Kanareninsel ist ein “Miniaturkontinent”, auf dem imposante Bergwelten und feinste Sandstrände nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind.

Schon beim Anflug ist der imposante Vulkankegel des Pico del Teide nicht zu übersehen, mit 3.718 Metern darf er sich sogar höchster Berg Spaniens nennen. Im Winter ist der Gipfel oft schneebedeckt, so dass Urlauber die Möglichkeit haben, am Vormittag Schlitten zu fahren und am Nachmittag im wohltemperierten Meer zu baden. überhaupt präsentiert sich Teneriffa als Insel der Vielfalt mit subtropischen Regenwäldern, atemberaubenden Schluchten, schaurig-schönen Mondlandschaften und einladenden Sandstränden. An der Nordseite der hohen Gebirge stehen die Täler im satten Grün, und Wanderfreunde entdecken eine beinah exotisch anmutende Pflanzenvielfalt inmitten einer ursprünglichen Gebirgslandschaft. 

Kiefernwald auf TeneriffaIn den flacheren Küstenregionen erstrecken sich weite Bananenplantagen - ein Besuch der Bananera El Guanche schließt eine Kostprobe der süßen, aromatischen kanarischen Variante ein. Im Süden hingegen sorgen trockene, warme Fallwinde für das stabilste Badewetter des gesamten Archipels. Ein Umstand, den Wassersportler, Badenixen und Sonnenanbeter wohl zu schätzen wissen, die hier eine erstklassige touristische Infrastruktur mit einem vielfältigen Angebot vorfinden. Ein Ausflug zu den imposanten von der Natur geschaffenen Basaltsäulen Los Gigantes an der Westküste oder zur bizarren Kraterlandschaft rund um den Teide bleibt unvergesslich und erinnert an die vulkanischen Ursprünge Teneriffas.

Papas arrugadas con MojoDie Küche Teneriffas ist eine Mischung aus spanischen und altkanarischen Einflüssen. Insgesamt überwiegt eine deftige Kost, die vor allem gut sättigen sollte. In den Küstenregionen ist frischer Fisch selbstverständlicher Bestandteil, ob gebraten, gesotten oder im Eintopf. Weiter im Innern werden Fleischgerichte wie Kaninchen oder Zicklein serviert, kräftig gewürzt oder mariniert. Oder mehrere Fleischsorten werden in einem deftigen Eintopf, dem Puchero canario, mit Gemüse und Kichererbsen gekocht. Dazu wird überall Gofio serviert, gerösteter und fein gemahlener Weizen oder Mais. Dieses Pulver muss nur noch mit Wasser, Milch oder Brühe vermischt werden, es wird gesalzen oder gesüßt gegessen und kleinen Kindern ebenso vorgesetzt wie als kleiner Snack zwischendurch genossen.  Eine besondere Spezialität sind Papas arrugadas, ”Schrumpelkartoffeln”, die mit Schale in extrem salzhaltigem Wasser gekocht werden. Weingut auf TeneriffaDazu isst man entweder die scharfe Mojo rojo, ”rote Soße”, oder die mildere Mojo verde, ”grüne Soße”. Käsefreunden sei der Ziegekäse aus Arafo oder Arico im Süden Teneriffas empfohlen, als Andenken sehr beliebt sind auch Ginsterblütenhonig vom Teide oder Bananenlikör. Der Wein auf Teneriffa hat einen sehr guten Ruf, viele verschiedene Sorten werden hier angebaut - oftmals von Hobby-Winzern, die nur kleine Weinberge bestellen. Das wichtigste Anbaugebiet ist Tacoronte-Acentejo im Nordwesten. Hier wachsen fruchtige Rotweine. Im Süden zwischen Arico und Cumbres de Abona werden vor allem weiße Trauben geerntet, die teilweise etwas rauchig nach ”Vulkan” schmecken.  

Berge auf TeneriffaVor allem in den großen Ferienzentren im Süden der Insel gibt es ein reichhaltiges (Wasser-)Sportangebot. Ob Tauchen, Segeln oder Surfen - für jede Vorliebe gibt es entsprechende Schulen oder Ausrüster. Die Unterwasserwelt vor den Küsten bietet Tauchern attraktive Reviere; die stetigen Winde rund um die Insel lassen Anfänger und Profis das richtige Plätzchen zum Windsurfen und Segeln finden. Als bestes Surfrevier gilt die Küste vor El Médano im Südosten der Insel mit regelmäßigen Windstärken zwischen fünf im Sommer und acht im Winter. Am goldgelben Traumstrand Playa de las Teresitas, der in nördlich der Hauptstadt an einer schönen Bucht mit Saharasand geschaffen wurde, finden Sonnenanbeter, Schwimmer und Funsportler bestimmt ihr kleines Paradies.  Die Bergwelt der Insel stellt für Mountainbiker eine echte Herausforderung dar und hält zugleich wunderschöne Landschaften und Eindrücke bereit.

Haus auf TeneriffaWer die Insel zu Fuß erkunden möchte, kann sich entweder geführten Gruppen anschließen oder sich auf eigene Faust auf den Weg machen. Auf alle Fälle sollten feste Schuhe und genügend Wasservorräte zur Ausrüstung gehören. Auf mehreren Golfplätzen in reizvollen Landschaften können Spieler ihr Handicap verbessern. Tennisplätze finden sich in den meisten großen Hotelanlagen, in den größeren Orten stehen aber auch Courts und Kurse für alle Urlauber zur Verfügung. Vor allem in Playa de las Américas haben Nachtschwärmer die Qual der Wahl zwischen unzähligen Restaurants, Pubs, Kneipen, Clubs und Discotheken. Am besten beginnt man den Abend in einem Straßencafé oder kleinen Bar zum Aufwärmen, ehe man gegen 21 Uhr ein Lokal zum Essen aufsucht und nicht vor Mitternacht die erste Discothek ansteuert. Vor allem in den großen Einkaufszentren Verònica 1, 2 und 3 reihen sich die Ausgehmöglichkeiten dicht an dicht. Beliebt bei Jugendlichen ist das Prisma’s, das Publikum zwischen 25 und 40 wird im Macarena fündig, und Liebhaber lateinamerikanischer Rhythmen sollten das Banana Garden im Palm Beach Hotel besuchen.

Spielernaturen können im Casino des Hotels Gran Tinerfe bei Roulette, Black Jack oder am Einarmigen Banditen ihr Glück versuchen. Auch die Hauptstadt Santa Cruz besitzt ein Casino - im eleganten Ambiente des Hotels Mencey. Beliebt ist das Bar- und Kneipenviertel rund um die Plaza de la Paz. Discotheken sind eher in den Randbezirken der Hauptstadt anzutreffen. Wer gerne kanarische Gerichte kennen lernen möchte, muss allerdings ins Landesinnere oder an die Küsten außerhalb der Feriengebiete fahren. Hier bieten die meisten Orte, die über einen kleinen Hafen verfügen, günstig fangfrischen Fisch an, im Hinterland kommen vor allem deftige Fleischgerichte auf den Tisch. Als Faustregel gilt: Wo viele Einheimische zusammen kommen, kann das Essen nicht schlecht sein! Geprägt von den Patronatsfesten der spanischen Heimat und den südamerikanischen Erfahrungen der zurückgekehrten Auswanderer, wird auf Teneriffa gern und viel gefeiert. So gehören die vielen Feste und Bräuche auch zu den schönsten und lebendigsten Kulturgütern der Insel. Im Sommer begeht jede Stadt und jedes Dorf mit ausgiebigen Feierlichkeiten, viel Musik und gutem Essen den Tag des Schutzheiligen. Beinahe jede Woche findet in einem anderen Ort ein solches Patronatsfest statt, das in der Regel mit einem sehenswerten Feuerwerk beendet wird. Doch der Höhepunkt eines jeden Festjahres ist der Karneval, der mit lateinamerikanischen Rhythmen, aufwändigen Kostümen und fantasievollen Beiträgen wochenlang ausgiebig gefeiert wird. 

Kulturinteressierte finden in der traditionellen Architektur und Sakralkunst sehenswerte Objekte auf der ganzen Insel. Der so genannte Kanarische Stil ist eine lokale Variante des Baustils der Araber, der auch nach der Rechristianisierung in Spanien erhalten blieb. Diesen Mudéjar-Stil führten andalusische Einwanderer auf den Kanaren ein. Charakteristisch sind auf Teneriffa kubische, weiß gekalkte Hauser mit reich ornamentierten Balkonen aus Holz. Je mehr Holz an einem Haus verarbeitet war, desto reicher präsentierte sich sein Besitzer, denn Holz war auf den Kanaren immer ein kostbarer Rohstoff. Schöne Beispiel dafür gibt es in Orotava

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Teneriffa: Ausflug zum Pico del Teide

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Kiefernwald auf TeneriffaPaisaje Lunar, Mondlandschaft, so wird das Ödland, das den Teide umgibt genannt. Tatsächlich bietet sich dem Besucher ein unvergessliches Naturschauspiel, das nicht ganz von dieser Welt zu sein scheint - Aschehügel, die in verschiedenen Farben leuchten und bizarre Felsformationen und Steinkegel, die sich durch die vulkanischen Aktivitäten gebildet haben.

Erstarrte Lavaströme, die verraten welche Naturgewalten am Werk waren, als Teneriffa vor circa sieben Millionen Jahren entstand. Schon die Anfahrt ist vielversprechend und liefert einen Vorgeschmack auf die imposante Landschaft des Naturparks. Nähert man sich dem Teide aus südwestlicher Richtung, so windet sich die Strasse in Serpentinen immer höher hinauf, vorbei an Feigen- und Mandelbäumen, durch die Terrassen voller Kakteen bis schließlich auch noch der letzte Kiefernbestand von den wüsten Lavafelder abgelöst wird.

Pico del Teide auf TeneriffaAuf dieser Strecke eröffnet sich einem ein besonders schöner Blick auf die Küste und die Nachbarinseln Hierro, La Palma und Gomera. Man sollte einen Stop am Aussichtspunkt Mirador de Chino einlegen, um die Sicht auf den mächtigen Teide zu genießen, der sich hier von seiner düstersten Seite zeigt. Eine der beliebtesten Strecken zum höchsten Berg Spaniens, ist die über Vilaflor. Es empfiehlt sich eine Rast in diesem malerischen kleinen Dorf einzulegen. In der höchstgelegenen Gemeinde Spaniens werden Wein und Gemüse angebaut und der Alltag verläuft in gemächlichen Bahnen, weit ab vom touristischen Trubel an der Küste. Von Vilaflor führt die Strasse weiter zum Teide. In fast dramatischer Schnelligkeit kann man die Verwandlung der Landschaft miterleben. Vom Meer geht es in den Schnee, zunächst durch dichte Kiefernwälder, bis der Weg in der steinigen Kraterlandschaft des Vulkans endet. Der Reiz der Strecke liegt auch darin, das sie stetes an den steil abfallenden Wänden der Kraterwände entlang führt, bevor sie in das Innere des Kraters Las Canadas mündet.über die Entstehung dieses Kraterkessels ” mit einem Durchmesser von sechzehn Kilometern einer der größten der Erde - gibt es verschiedene Theorien. Bis vor kurzem ging man noch davon aus, das er bei dem Einsturz eines hohen Vulkankegels entstand. Neuen Untersuchungen zufolge geht der Krater jedoch auf einen Erdrutsch von unvorstellbarer Größe zurück, bei dem auch das Tal von Orotava gebildet wurde. Durch spätere Eruptionen füllte sich der Krater allmählich mit Lava und Asche, so das heute nur noch die südliche Kraterwand wirklich gut erhalten ist.In der Nähe findet man auch Los Azulejos, jene jadegrün schimmernden Steinformationen, die jährlich über eine Millionen Besucher anziehen. Mit etwas Phantasie lassen sich in den Felsen sogar menschliche Gesichtszüge erkennen.Wer den Gipfel des Teide stürmen möchte, tut dies am besten von der Montana Blanca aus. Von dort aus kann man auf den Gipfel laufen oder in nur acht Minuten mit der 1971 eingerichteten Seilbahn fahren. Ist der Gipfel einmal erreicht, liegt einem ganz Teneriffa zu Füßen. Die verstreuten weißen Häuser, die Kiefernwälder der Anagas, die zerklüftete Landschaft um den Vulkan, alles läst sich vom höchsten Punkt der Insel aus begutachten. Darüber hinaus kann man die Inseln Gomera, Gran Canaria, Hierro und La Palma sehen.

Der Anblick der sich vom Gipfel aus bietet ist in jeder Hinsicht überwältigend und man versteht warum der Teide nicht einfach als der höchste Berg des Landes angesehen wird, sondern auch als ein Symbol von Macht und Mystik gilt. Schon die Ureinwohner der Kanaren, die Guanchen, waren überzeugt, das in dem Vulkan ein Teufel wohnte, der ihre Sonne stehlen würde. Kolumbus dagegen sah ihn als einen Pfeiler der Macht. Und heute vermittelt einem der allgegenwärtige Schwefelgeruch, das im Inneren des Berges immer noch Leben ist - und das die ganze Schönheit der Natur jeden Augenblick in die Luft fliegen könnte.

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Kanarische Kochrezepte und wichtige Adressen auf den Kanaren