Kanaren: Fiestas feiern wie sie fallen

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Traditioneller Umzug im Rahmen einer FiestaVor allem für eins sind die Bewohner der kanarischen Inseln bekannt: für ihre unbändige Lebensfreude und ihr Talent, auch aus dem kleinsten Anlass ein großes Fest zu machen. Es wird behauptet , das fast jeden Tag irgendwo auf dem kanarischen Archipel eine Feierlichkeit begangen wird und den Inselbewohnern ist selten ein Weg zu weit, um bei einer Fiesta dabei zu sein.  Meist handelt es sich hierbei natürlich eher um kleinere Feste von denen die Urlauber nichts mitkriegen, es sei denn, sie halten sich zufällig im richtigen Bergdorf auf. Dennoch gibt es einige Ausnahmen. Zu den wichtigsten religiösen Festen, zu Ostern und Weihnachten, finden überall prachtvolle Prozessionen statt.

Carneval auf Gran CanariaBeeindruckend sind auch die Festivitäten anlässlich Fronleichnams. Auf Teneriffa werden während der sogenannten Octavo de Corpus Christi die Strassen von La Orotava und La Laguna mit einem Meer aus Blüten geschmückt. In langwieriger Kleinarbeit werden aus unzähligen Blumen und farbigem Sand biblische Szenen nachgestellt und seit je her streiten sich die beiden Städte, wer die schöneren Bilder zu Stande bringt. An das Corpus Christi schließt sich direkt die Romeria an, ein Pilger- und Bauernfest. Bei diesen Feierlichkeiten ziehen die Kanarios in ihren folkloristischen Trachten durch die Strassen, Karren werden von blumengeschmückten Ochsen gezogen und an jeder Ecke findet man Tanz, Gesang und vor allem Wein, mit dem die zahlreichen Leckereien hinuntergespült werden.

Die Romerias sind dermaßen beliebt, das sich die einzelnen Gemeinden untereinander absprechen um eine zeitliche überschneidung zu vermeiden. So kann es vorkommen, dass sich diese Feste wochenlang über die kanarischen Inseln ziehen.  Die Königin der Fiestas ist jedoch auf Teneriffa zu finden. Den Tinerfenos, den Inselnbewohnern, bedeutet ihr carnaval alles. Während dieser Zeit verwandelt sich das Alltagsleben in eine einzige Fiesta und die ansteckende Ausgelassenheit verbreitet sich über die gesamte Insel. Der carnaval auf den kanarischen Inseln kann auf eine jahrhundertlange Geschichte zurückblicken. Das ursprünglich nur in Griechenland und Italien stattfindende Frühlingsfest, wurde von Felipe IV und Carlos III nach Spanien geholt. Auf den Kanaren gehörte das Spektakel schon vor mehr als 200 Jahren zu den beliebtesten Anlässen zum Feiern.Wie sehr die Tinerfenos ihren carnaval lieben, zeigte sich, als sie sich dem Befehl Francos wiedersetzten, der alle öffentlichen Karnevalsveranstaltungen verboten hatte. Franco, der Teneriffa kannte, befürchtete, dass sich während dieser Zeit subversives Gedankengut durchsetzten könnte. Auf Teneriffa benannte man das Fest kurzerhand in las fiestas de invierno “Winterfeste” um, und umging somit das Verbot. Heute ist der Karneval auf Teneriffa offiziell zu einer Veranstaltung von internationalem, touristischen Interesse erklärt worden. Nicht selten fällt der Vergleich mit Rio de Janeiro oder New Orleans und innerhalb Europas gilt er als der ausgelassenste und seine Paraden als die größten und schönsten. Als Konkurrenz tritt letztlich nur die Stadt Las Palmas auf der Nachbarinsel Gran Canaria an, deren Bewohner den Karneval in ähnlich fanatischer Weise begehen.  An den Feierlichkeiten wirken mehr als 20.000 Menschen aktiv mit, und weit über 200.000 sind jährlich als Zuschauer dabei.

Nächtliche FiestaAuch zu einem Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde hat es der kanarische Karneval schon gebracht, als 1987 auf der Plaza de Espana in Santa Cruz 240.000 Menschen zur größten Open Air Karnevalsveranstaltung der Welt zusammenkamen. über die Vorbereitungen wird täglich in den Zeitungen berichtet und die einzelnen agrupaciones, die Karnevalsgruppen, wetteifern untereinander um die prächtigsten Kostüme. Gleich zu Beginn der Festivitäten werden die Prinzessinnen gekürt. Ihre Kleider sind verschwenderische Kunstwerke, von denen eines allein mehrere Millionen Peseten kosten kann. Unumstrittener Höhepunkt sind jedoch die corsos, die großen Prozessionen, die am Dienstag in Santa Cruz und am folgenden Samstag in Puerto stattfinden, sowie das Begräbnis der Sardine am Aschermittwoch, bei dem eine riesige Sardine von Klageweiber begleitet begraben wird. Es folgen Feuerwerke und Freiluft Veranstaltungen, bis der Karneval mit der Pinata Sabado y Domingo am nächsten Wochenende aufhört. Gleichzeitig beginnen damit jedoch die Feste in den kleineren Gemeinden wie Los Realejos, Icod, Candelaria und auf den Nachbarinseln, so das noch bis in die Fastenzeit hinein die karnevalistische Stimmung zu spüren ist.

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Kanaren: Karneval auf den kanarischen Inseln

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Karneval auf Gran CanariaDas Thermometer zeigt an die 20 Grad Celsius. Heiße Samba- und Salsarythmen durchtönen die Nacht in Teneriffas Hauptstadt Santa Cruz. An den Ständen rund um die Plaza de Espana gibt es allerlei Exotisches zum Genießen. Zur gleichen Zeit wird der Parque de Santa Catalina in Gran Canarias Hauptstadt Las Palmas zur riesigen Freilicht-Discothek bei einer der zahlreichen “Mogollones”, Veranstaltungen mit Merengue- Rumba- und Congatanz und ebenso karibischen, afrobrasilianischen Klängen.

Lateinamerikanisches Kamevalstreiben auf den Strassen von Santa Cruz und Puerto de la Cruz auf Teneriffa, in Las Palmas und Maspalomas de Gran Canaria und - wenn auch in bescheideneren Ausmaßen auf La Palma, Lanzarote und Fuerteventura - sorgen dafür, dass der Karneval auf den Kanaren zu den berühmtesten in ganz Spanien gehört. Auf dem Festland erreicht lediglich der Karneval von Cadiz diese Popularität.Aufwängige Kostüme beim kanarischen CarnevalAuf die Kanaren kam der Karneval in seiner dort heute gefeierten Form wohl vor allem durch die Rückkehrer aus den Kolonien. So erinnern nicht nur die Musik, sondem auch die prachtvollen Kostüme während der Umzüge und den zahlreichen Veranstaltungen und Wettbewerben an Rio. Aber bei aller Musik und Tanz und bunter Pracht fehlt auch auf den Kanaren nicht die Satire und Kritik an Politikern, der Gesellschaft oder den alltäglichen Dingen des Lebens. So üben die Canarios einerseits anhand ihrer einfallsreichen Kostümierung Kritik an den Geschehnissen des vergangenen Jahres oder aktuellen Themen, andererseits sorgen die “Murgas”, Gesangsgruppen, die insbesondere auf Gran Canaria gemeinsam mit den “Comparsas”, den prachtvoll ausstaffierten Tanzgruppen, das Kamevalsgeschehen bestimmen, für satirische und kritische Töne.

Bilder vom Karneval auf den KanarenBereits zu Zeiten der Katholischen Könige gab es wohl den Brauch, sich an bestimmten Tagen im Jahr zu verkleiden, um auf öffentlichen Plätzen Kritik üben zu können. 1523 erließ König Carlos I ein Gesetz, nach dem Verkleidungen und Maskeraden aller Art verboten wurden und auch sein Sohn, Felipe II. verbot Masken. Erst Felipe V. ließ die Pracht der Masken wieder aufleben. Es waren vor allem venezianische und genuesische Kaufleute, die die Mode der Maskenbälle nach Spanien brachten. Die an Lateinamerika erinnernde Pracht des kanarischen Karnevals schließlich brachten die Rückkehrer aus den einstigen Kolonien mit. Noch heute erinnert auf La Palma am Rosenmontag die “Ankunft der Indianos” im Hafen der Inselhauptstadt Santa Cruz an sie. Mit Schiffen legen sie an und dann ziehen Hunderte von weißgekleideten “Kolonialherren” mit Strohhüten, begleitet von Papageien und ihren Mulattinnen, untermalt von tropischen Klängen durch die Strassen der Stadt.

Bunte Kostüme und heisse Rythmen beim kanarischen KarnevalDer bekannteste Karneval der Kanaren und ganz Spaniens ist der auf Teneriffa, in der Hauptstadt Santa Cruz, wo er besonders in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts seine Glanzzeit erlebte. Seit damals kamen und kommen Jahr für Jahr mehr Besucher vom Festland und aus dem Ausland, um das Spektakel wie in der Karibik oder Brasilien, jedoch nur wenige Flugstunden entfernt zu erleben. Gleich nach dem Bürgerkrieg wurden bereits in den 40er Jahren wieder Maskenbälle - die ersten gab es 1851 - veranstaltet. Auf Gran Canaria dagegen wurde vom Bürgerkrieg an bis in die 70er Jahre keine Kamevalsveranstaltung mehr gefeiert. Auf den Kanareninseln steht der Karneval unter einem jährlich wechselnden Motto. So lautet das diesjährige Karnevalsthema auf Gran Canaria “Memorias de Africa”. Auf einer rund 1.000 Quadratmeter grossen Fläche werden im Parque Santa Catalina Erinnerungen an das nahe gelegene Afrika wach. Mittelpunkt ist die 20 Meter hohe Skulptur eines afrikanischen Kriegers. Der Bildhauer und Gestalter Alberto Trujillo hat fünf verschiedene Szenarien Afrikas geschaffen: die afrikanische Savanne, die Tierwelt, der Dschungel, die Architektur und die Kunst des afrikanischen Kontinents. Seit 1995 ist der Künstler mit der Dekoration des kamevalistischen Schauplatzes beauftragt. Der Karneval von Sta. Cruz de Tenerife ist im Jahr 2004 eine Hommage an die Sängerin Celia Cruz. Die im vergangenen Jahr verstorbene Salsa-Königin hatte den Karneval entscheidend mitgeprägt. 1987 verführten ihre Lieder eine Gruppe von 250.000 Menschen zum Tanzen; ein Rekord, der mit einem Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde belohnt wurde. Ihr legendärer Zuruf “Azúcar”, um dem Publikum einzuheizen, wurde für das Jahr 2004 zum Karnevalsmotto auserkoren. In Puerto de la Cruz wurden die kreativen Karnevalisten von Jules Vernes inspiriert. Dort lautet das Motto “20.000 Meilen unter dem Meer”.

Einer der Höhepunkte des Karnevals ist auf Teneriffa und Gran Canaria, wie auf nahezu allen Kanareninseln, die Wahl der Karnevalskönigin. Auf Gran Canaria wird alljährlich neben der Königin auch eine “Drag-Queen” gewählt, ein Spektakel, das zu den außergewöhnlichsten des Karnevals auf der Insel gehört. Auch die Travestie spielte und spielt in der Geschichte des Karnevals seit Jahrhunderten, nicht nur in Spanien eine bedeutende Rolle, eine Tatsache, die insbesondere den Kirchenobersten stets ein Dorn im Auge war. So gibt es im Archiv von Santa Cruz de Tenerife noch das Dokument eines Ediktes aus dem Ende des 18. Jahrhunderts, dass Verkleidungen, die das Geschlecht veränderten, verbot.Die Königin und auf Gran Canaria auch die Drag Queen sind es, die auf allen prachtvollen Umzügen, vom Eröffnungskorso bis zur “Apotheose” und den großen Umzügen die absoluten Höhepunkte des Karnevals darstellen. Die jeweiligen Umzüge finden je nach Stadt und Insel an teilweise unterschiedlichen Tagen statt. Prachtvolle Umzüge gibt es in Santa Cruz und Puerto de la Cruz auf Teneriffa, in Las Palmas und Maspalomas auf Gran Canaria, in Santa Cruz de La Palma, in Arecife und Puerto del Carmen und Playa Blanca auf Lanzarote und in Puerto del Rosario und Corralejo auf Fuerteventura. Rund fünf Stunden dauert der große Umzug in Santa Cruz de Tenerife und mehr als 20.000 kostümierte Karnevalsaktivisten nehmen teil. Die Bürger von Las Palmas, Murgas und Comparsas, geschmückte Wagen, Autos, und viele sich spontan dazu kostümierte Gruppen ziehen auf rund sieben Kilometern an rund 200 000 Zuschauern vorbei durch ihre Stadt

Ein Spektakel nicht minderer Art ist das grosse “Begräbnis der Sardine”, das das Ende der Karnevalstage, die auf den Kanaren traditionell bis zum Sonntag nach dem eigentlichen Kamevalswochenende dauern, einläutet. Ein riesiger Pappmaché-Fisch wird vom Parque San Telmo in Las Palmas aus in einem reich geschmückten und ausgelassenen “Trauerzug” bis an den berühmtesten Stadtstrand, die Playa de las Canteras, gebracht, und dort unter Musik und Feuerwerk “begraben”. Auf Gran Canaria sehenswert ist außerdem der Wettbewerb des Bodypainting. Die Modelle, die ihren Körper in allen Farben und Formen bemalen lassen, verwandeln sich in sehenswerte, lebende Kunstwerke. Für Besucher und Einwohner ebenfalls eine beliebte Aktivität ist der Wettbewerb um den schönsten kamevalistisch dekorierten Laden oder Freizeitbereich. Auf Teneriffa schliesslich explodiert die Sardine nach einem seltsamen Trauerzug mit als Papst, Mönchen und Nonnen verkleideten Karnevalsaktivisten, die unter Tränen und Wehklagen vom süssen, exzessiven Leben Abschied nehmen.

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Kanaren: Die traditionelle kanarische Küche

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Die traditionelle Küche der Kanaren ist einfach und gut. Aus der Armut entstanden verbindet sie heute Einfallsreichtum mit Schlichtheit. In vergangenen Zeiten konnte man es sich nicht leisten etwas anderes als nur lebensnotwendige Nahrungsmittel importieren zu lassen. Für eine ausgeprägte Viehzucht fehlte zudem das Weideland, doch wurde schon immer eine Viehlzahl von Obst und Gemüse angebaut.

Traditionelles Grundnahrungsmittel der Kanaren ist seit Jahrtausenden das sogenannte gofio, ein Mehl aus gerösteten Mais-, Weizen- oder Hirsekörnern. Schon die Guanchen, die Ureinwohner der kanarischen Inseln, verstanden es, aus dem hellbraunen Pulver Speisen der verschiedensten Geschmacksrichtungen zu kochen. Speziell auf dem Land ist es auch heute noch fester Bestandteil der Hauptmahlzeiten. Meist wird es als pelle serviert, einer brotartigen Masse aus gofio, die in Scheiben geschnitten wird. Empfehlenswert ist besonders gofio escalado, eine dünne Fischsuppe mit Kräutern und Kartoffeln, die durch das beigemischte gofio zu einem sämigen Brei angedickt wird.

Papas arrugadas con MojoMittlerweile beherrschen frischer Fisch und Meeresfrüchte die Speisekarten der Restaurants. Die Zubereitung wurde stark von den spanischen Einwanderern geprägt, da die Guanchen eher schlechte Fischer waren. Die bissfesten Fische, die in den kanarischen Gewässern gefangen werden, werden meist nur in Olivenöl gebraten und dann mit mojo serviert. Dabei handelt es sich um eine weiteres lokale Spezialität. Die pikante Sauce darf bei keinem kanarischen Essen fehlen. Des weiteren unterscheidet man zwischen mojo rosso, aus roter Peperoni, Öl und Knoblauch und mojo verde, der mit grüner Peperoni und viel Petersilie zubereitet wird. Beide Tunken sind sehr scharf und werden zu Fisch- und Fleischgerichten gereicht.Man isst sie ebenfalls zu den papas arrugadas, einer klassischen Beilage, die zum populärsten Touristensnack avancierte. Übersetzt bedeutet dies etwa verschrumpelte Kartoffeln. Sie sind eine besondere Züchtung, die außen sehr dunkel und innen sehr gelb ist. Die Kartoffeln werden in einer Salzlake gegart und immer mit der Schale gegessen.

Beliebt sind auch Suppen und Eintöpfe, in denen alles zusammen kommt, was die Kanaren zu bieten haben. Probieren sollte man unbedingt den potaje canario, eine kräftige Gemüsesuppe mit Mais, Kichererbsen und Kartoffeln und den Potaje de berros, einen milden Kresseeintopf, in dem Speck, Kartoffel und Kürbis eingekocht werden.

Derart gutes Essen muß natürlich auch mit einem guten Nachtisch abgerundet werden. Aus dem Reichtum an Früchten ergeben sich hier schier endlose Variationen. Daneben ist auch flan ” ein Karamellpudding - sehr beliebt. Höhepunkt der kanarischen Desserts ist jedoch bienmesabe. Eine Nachspeise aus Eigelb, Mandeln, Honig und Limonen, die ins Deutsche übersetzt “es schmeckt mir gut” heißt.

Eine grosse übersicht traditioneller kanarischer Rezepte zum nachkochen finden sie in der Rezeptmanufaktur.

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Kanaren - Geographische Lage und Klima der kanarischen Inseln

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Sonne, Sand und Meer - die Dünen von MaspalomasNicht umsonst tragen die kanarischen Inseln den Beinamen “Inseln des ewigen Frühlings”. Mit Durchschnittstemperaturen von 26° - 28°C im Sommer und 22°- 24°C im Winter zählt das Klima Gran Canarias laut internationalen wissenschaftlichen Ansichten zu dem besten der Welt.  Wo sonst gibt es 2.700 Sonnenstunden im Jahr, wo sonst kann man im Winter bei 18°C Wassertemperatur im Meer planschen? Mitten in der atlantischen Zone gelegen, in 210 Kilometer Entfernung zu Afrika und 1250 Kilometer zum europäischen Kontinent,  trifft man auf eine mannigfache Landschaft und ein vielfältiges Klima, das Gran Canaria die Bezeichnung des Miniaturkontinents eingebracht hat. Fast das ganze Jahr über steht die Insel unter dem Einfluss von Passatwinden. Zusammen mit dem Oberflächenrelief und dem geographischen Breitengrad bestimmen sie das Klima Gran Canarias. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass man vom subtropischen, kontinentalen bis hin zu tropischen Temperaturen alles vorfinden kann. Selbst Schneefall kommt vor.
ein NordhangSo herrscht am Südhang der Insel ein trockenes und sonniges Klima vor, während es auf der Nordhälfte oder der Windseite regnerischer und kühler wird. Getrennt werden die Klimazonen von einem Bergmassiv im Landesinneren, das dafür sorgt, dass die kühlen und nassen Luftmassen nicht den Inselsüden erreichen. Sie regnen sich in den Bergen aus, weil sie in fast 2000 Meter Höhe stark abkühlen.

So sorgt das Klima dafür, dass das Klischee eines von Kälte, Regen und Himmelgrau heimgesuchten Mitteleuropäers, vom knallblauen Himmel, blendend weißen Stränden, Palmen und Meer, keines ist.

Geographische Lage der Kanaren vor Afrika

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Kanaren - Kultur und Mentalität

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Canarios bei einem Umzug der Teil einer Fiesta istDie kulturelle Identität der Kanaren liegt irgendwo zwischen drei Kontinenten: Europa, Afrika und Amerika. Diese Brückenfunktion der Inselgruppe brachte eine besondere kulturelle Realität hervor, die sich in Sprache, Traditionen und Lebensweise widerspiegelt. Zum einen hat die Migration von und nach Südamerika unübersehbare Spuren hinterlassen, zum anderen hat die Nähe zum Afrikanischen Kontinent entscheidend  zur Herausbildung der kanarischen Mentalität beigetragen.

So stammt ein großer Teil der Bevölkerung von den afrikanischen Sklaven ab und hat daher recht dunkle bis schwarze Hautfarbe. Aber auch die Europäer haben Ihre Spuren hinterlassen. Es gibt darum einige sehr hellhäutige und sogar dunkle Menschen mit blonden Haaren. Ein richtiges Farbengemisch.  Dennoch, die 500jährige Vorherrschaft der spanischen Kultur dominiert praktisch alle Alltagsebenen.  Zu nennen wäre die spanische Sprache, die die kanarische Bevölkerung, wie auch die ansässigen Lateinamerikaner, mit dem Festland verbindet. Das kanarische Spanisch ist allerdings durch die linguistische Vielfältigkeit beeinflusst worden. So zeichnet sich der Dialekt der Bewohner durch einen sanften Tonfall aus, der an  das Südamerikanisch erinnert.Eine weitere, entscheidende Prägung hat die Kultur durch die religiöse Bindung an den spanischen Katholizismus erfahren. 99% der kanarischen Bevölkerung gehört dem katholischen Glauben an und bringt dieses, bei den über das ganze Jahr stattfindenden Fiestas, zum Ausdruck. ArchitekturErwähnenswert wäre der Umzug der drei Heiligen Drei Könige am 5. Januar, sowie das in Las Palmas stattfindende volkstümliche Fest zu Ehren der Jungfrau Rosario. So endlos wie der Pilgerweg dieser Zeremonie scheint, so endlos scheint der Einfluss des Katholizismus auf die kanarische Mentalität, der sich ebenfalls in einer patriarchalischen Familienstruktur niederschlägt.Die Architektur sowie die spanischen Alltagsgewohnheiten wie die Siesta, die sonntäglichen Spaziergänge oder das für den Mitteleuropäer gewöhnungsbedürftige späte Abendessen sind zweifellos spanischen Einflusses. Von diesem profitieren die Inseln vor allem hinsichtlich der Wirtschaft, denn die Anbindung an den europäischen Markt sorgt für einen Lebensstandard, der den lateinamerikanischen und afrikanischen überbietet. \r\n<br><br>{mosimage}Dafür hat der lateinamerikanische Einfluss zum Bild der Inseln der Glückseeligen beigetragen. Viele Emigranten, die im Zuge der spanischen Eroberung ihr Glück in Lateinamerika, vor allem in Venezuela, gesucht haben, kamen zurück und brachten die dortigen Kulturelemente in die kanarische Gesellschaft.
Karneval auf Gran CanariaDie ausgeprägte Freude am Feiern, an der Musik und am Tanz ist bis heute Ausdruck der faszinierenden Mentalität, die so manchen steifen Mitteleuropäer ins Staunen versetzt. Höhepunkt des volkstümlichen Treibens ist  der alljährliche Karneval, bei dem die Menschen in ausgefallenen Kostümen, Tage und Nächte lang,  die Strassen in eine fantasievolle Landschaft verwandeln, die an Farbenpracht, Lautstärke und Ausgelassenheit der südamerikanischen gleichkommt.Von der heidnischen Kultur der Ureinwohner ist nur wenig geblieben. Der aussichtslose Kampf gegen die mächtigen Eroberer, die folgende Versklavung sowie ihre soziale Benachteiligung zwang die Einheimischen zur übernahme der spanischen Kultur. Dabei war die Kultur der Altkanarier weit weg davon  primitiv zu sein. Die Ureinwohner, die spanischen Berichten zu Folge groß, hellhäutig, blond und blauäugig waren, lebten in einer Feudalgesellschaft. Ihre Sozialstruktur verweist auf einen König mit seinen Angehörigen, den Adel und  die Bauern, die zur Kahlrasur  des Kopfes verpflichtet wurden. Dieses deutet darauf hin, wie streng die Unterscheidung zwischen den Ständen gewesen ist. Eine Besonderheit innerhalb dieser Gesellschaftsordnung kam der Frau zu, denn die Erblinie ging von der weiblichen Seite aus. Zwar konnte die Frau damit nicht die Regierung übernehmen, aber die Entscheidung darüber, wer König wird, oblag ihr, denn durch die Wahl eines Mannes zum Gatten, trat sie ihre Königswürde an diesen ab. Die Frauen waren demnach hoch angesehen.Die Altkanarier glaubten an ein höheres Wesen (Acoran), das sie als obersten Schöpfer betrachteten und ihn der Sonne, dem Regen, der Fruchtbarkeit und den Bergen gleich setzten. Sie lebten im Einklang mit den Naturgesetzten, wohnten in Höhlen, kleideten sich in Felle und betrieben Ackerbau. HöhlenmalereiÜberlieferungen nach, handelte es sich um ein friedvolles Volk, deren Sprache mit dem Berberischen verwand gewesen ist. Heute sind von dieser Sprache nur noch spärliche Elemente übrig geblieben, etwa bei Flur und Ortsnamen. So leben der heutigen kanarischen Identität zwei sich entgegengesetzte Seelen inne,  von der die eine von dem Trauma der Eroberung und Anpassung und die andere von der südamerikanischen Lebensfreude geprägt ist. Aus ersterer lässt sicht vielleicht die Passivität, die Lethargie und das gelegentliche Misstrauen gegenüber Fremden erklären. Dieses äußert sich oftmals in gemischten Gefühlen dem Massentourismus gegenüber, der die kanarische Kultur nachhaltig prägt und einer neuen Emigrationswelle gleich kommt.
Kunsthandwerk der kanarischen Ureinwohner, der GuanchenVom ewigen Frühling angelockt lassen sich immer mehr mitteleuropäische Einwanderer, vor allem Engländer, Skandinavier und Deutsche auf den kanarischen Inseln dauerhaft nieder. Sie erwerben die besten Immobilien, bringen deutsche oder englische Zeitungen heraus, etablieren eine heimische Versorgungsstruktur mit Ärzten, Anwälten, Maklern oder Autovermietern, errichten vielleicht noch Golfplätze und sorgen mit ihrem imperialistischem Auftreten dafür, dass vor allem bei ärmeren Einheimischen ein uraltes Misstrauen hervorgerufen wird. Die Geschichte der kanarischen Mentalität scheint bis heute eine Geschichte der Migration geblieben zu sein. 

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Kanaren - Die Geschichte der Kanarischen Inseln

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Höhlenwohnungen der Ureinwohner der Kanaren, der GuanchenWill man sich auf die Suche nach den Ursprüngen der Kanaren, begeben, so trifft man zunüchst nur auf ein grosses Fragezeichen. Über die Frühgeschichte der so genannten Inseln der Glückseeligen herrscht unter Forschern, Historikern und Wissenschaftlern Uneinigkeit. Während einige in den Kanaren gar die Reste des versunkenen Kontinents Atlantis sehen, gehen andere davon aus, dass die ersten Einwanderungswellen auf die Kanaren bereits um 3000 v. Chr. aus Nordafrika erfolgten.

Jean de BethencourtLetztere verweisen auf Skelettauswertungen, bei denen man eine Verwandtschaft zwischen altkanarischen und nordafrikanischen Völkern nachweisen konnte. Allerdings nicht Beweis genug, konnte man ebenfalls zahlreiche Übereinstimmungen mit berberischen Kulturen aufzeigen. So bleibt die Frühgeschichte bis in die heutige Zeit hinein ein Mythos, dass Wissenschaftlern weiterhin Rätsel aufgeben wird.

Indes ist man sich einig dar&uuml;ber, dass die Phönizier vom heutigen Cadiz auf ihrer atlantischen Seefahrten um 1100 bis 800 v. Chr. die kanarischen Inseln entdeckten und als erste die Siedler der Insel kennen lernten. Es wird vermutet, dass die Stämme bereits ab dem 5. Jahrtausend die Inselgruppe bewohnten. Die Ureinwohner lebten nach den Regeln ihrer Naturreligion, vertrauten auf kosmische und irdische Elemente und zeichneten sich durch ihre hoch entwickelte Sozialstruktur aus.
Die Eroberung der kanarischen Inseln durch die SpanierEs waren vor allem Bauern und Hirten, die in Höhlen lebten, sich vom Fischfang ernährten und in Felle kleideten. Da sie keinen Kontakt zu Afrika oder den Nachbarinseln hatten, wird davon ausgegangen, dass die Altkanarier - auch Guanchen genannt - eine friedvolle Steinzeitkultur gewesen sind. Der Frieden wurde maßgeblich gestört, als 1402 im Auftrag der spanischen Krone der normannische Söldner Jean de Bethencourt und Gadifer de La Salle die Insel Lanzarote besetzten. Diesem Ereignis folgte ein Jahrhundert lang andauernder Eroberungskrieg um den gesamten Archipel, bei dem die stark Widerstand leistenden Altkanarier schließlich am 29. April 1483 der abgeschlossenen Eroberung der Insel Gran Canaria entgegensahen. Genozid, Versklavung und erzwungene Assimilation waren das Schicksaal der entmachteten Inselbewohner. Einen nicht unwesentlichen Beitrag leistete die katholische Kirche mit den von ihr durchgeführten Inquisitionen. Letzten Endes blieben nur wenige Zeugnisse von der altkanarischen Kultur bewahrt.

Die neuen Herren über die Inseln verschrieben sich fortan der Umsiedlung der Altkanarier innerhalb des Archipels, verkauften sie als Sklaven aufs Festland und setzten die Bewohner einem verstärkten Assimilationsdruck aus. Im Zuge dieser Politik übernahm die einheimische Bevölkerung weitgehend die fremde Kultur und Sprache, so dass sie bereits 1514 den Spaniern rechtlich gleichgestellt werden konnte. Sie wurde Teil des etablierten Feudalsystems, das sich auf Gran Canaria bis ins 18. Jahrhundert aufrecht hielt.Christoph Columbus, Cristobal ColonDie Eroberung erfolgte unter dem Deckmantel einer religiösen Mission, tatsächlich lagen ihr wirtschaftliche Interessen zu Grunde, die nun in Angriff genommen werden konnten. Die Spanier nutzten die wichtige geostrategische Lage der Inseln, gründeten zahlreiche Städte und Häen und trieben die Landwirtschaft der Inseln voran. Gern wird erzählt, dass Christoph Columbus (Cristobal Colon) in Gran Canaria vor Anker ging, bevor es sich aufmachte Indien auf dem Seeweg zu erreichen und dabei Amerika entdeckte.

Das 16. Jahrhundert zeichnete sich durch eine weitere Intensivierung der Landwirtschaft aus, vor allem aber durch die Anpflanzung von Zuckerrohr, das zum wichtigsten Exportartikel Gran Canarias wurde. Negative Begleiterscheinung war die erste großflächige Waldrodung. Außerdem kam der Insel eine besondere Rolle im westafrikanischen Sklavenhandel zu. Weitere wirtschaftliche Erfolge konnten die Inseln durch die Einfuhr von neuen Getreidesorten und Obstbäumen aus dem Mittelmeerraum erzielen. In dieser Periode erlebte auch der Weinanbau einen starken Aufschwung, so dass sich bis zum Ende des 17. Jh. die Wirtschaft auf die Erzeugung heimischer Weine stützen konnte. Die Zuckerindustrie geriet allmählich in eine Krise und man begann auf eingeführte Nutzpflanzen wie Kartoffeln und Mais umzuschwenken.Eine alte WinzereiDer wirtschaftliche Aufschwung wurde im 18. Jahrhundert durch den Verlust von Absatzmärkten beendet und es setzte eine Phase von ökonomischer Regression ein, der erst durch König Carlos III Einhalt geboten werden konnte. Epoche des Liberalismus, könnte man das 19. Jahrhundert nennen. Die Inseln öffneten sich und schlossen einen Kompensationshandel mit Frankreich und England ab, bei dem sie vor allem den roten Cochenille-Farbstoff exportierten. 1852 wurde der Archipel zur Freihandelszone erklärt, so dass internationale Handelsbeziehungen zunahmen und die Inseln auf dem europäischen Festland zur bekannten Größe avancierten. Der Bau des Hafens Puerto de la Luz in der Hauptstadt Las Palmas Ende des 19. Jahrhunderts zeugt davon, dass der Handel florierte. Die großen Tomaten und Bananenmonokulturen, die ebenfalls gegen Ende des 19. Jahrhunderts angelegt wurden, erinnern an die Zeit wirtschaftlichen Aufbruchs und erwirtschaften den kanarischen Inseln heute noch Gewinne.

Hotel in Playa del InglesDie gute geostrategische Lage wurde dem Archipel im spanischem Bürgerkrieg 1936-1939 und während des II Weltkrieges zum Verhängnis. Die Inseln befanden sich wieder in Not. Doch der in den Fünfzigern und Sechszigern einsetzende Tourismus konnte dem Archipel wieder zum Wohlstand verhelfen, denn nicht nur die Tourismusindustrie schuf Arbeitsplätze. Der Massentourismus, wie er für die Siebziger kennzeichnend ist, ließ riesige Betonklotze aus dem Boden stampfen, die weitere Arbeitsplätze im Baugewerbe garantierten. Begünstigend wirkte auch der Tod Francos 1975 und die Übernahme der Regierung Königs Juan Carlos, der Spanien in eine parlamentarisch-demokratische Monarchie umwandelte. Die boomende Wirtschaft auf den Inseln zog einen sprunghaften Bevölkerungszuwachs nach sich, all jener die hier Arbeit fanden, aber auch all jener, die ihren Urlaub auf den stets frühlingshaften Inseln verbringen wollten. Daran hat sich bis heute nichts verändert, nicht nur einmal hat das kanarische Fremdenverkehrsamt ein Rekordjahr an Tourismuszahlen ausrufen müssen.

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Kanaren - Entstehung der kanarischen Inseln

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Lanzarote wurde 1987 von der Welt Tourismus Organisation zu einer der sechs weltweit zu erhaltenden Landschaften erklärt und 1994 von der UNESCO zum Biosphären Reservat ernannt.

VulkanÜber die Entstehung der Kanaren gab es immer wieder unterschiedliche Theorien. Mal wurde vermutet, dass die Inseln Bruchstücke des afrikanischen Kontinents seien und dann wieder, dass es sich hierbei um Teile des versunkenen Atlantis handeln solle. In der modernen Geophysik haben zwei Theorien Bestand, deren Auffassung nach die Kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs sind.

Bei der so genannten “Hot Spot”-Theorie wird davon ausgegangen, dass es in verschiedenen Teilen der Erde in einer Tiefe von 2 bis &uuml;ber 50 km Vulkanherde (Hot Spots) gibt, aus denen Lava ausgestoßen wird. Mit Lava wird dabei ein flüssiges Gestein bezeichnet, das nach dem Austritt erstarrt und sich dann im Laufe von Millionen von Jahre zu Vulkaninseln formt.

Los Organos - eine imposante Felsformation auf La GomeraDie Theorie der Platentektonik geht von einer Entstehung durch Kontinentalverschiebungen aus und zieht zur Erklärung das Auseinanderdriften der Amerikanischen und Afrikanischen Kontinentalplatte heran. Als die beiden Platten noch verbunden waren, stieg Magma (hochgradig gashaltige Schmelze des Erdinnern) nach oben, die Kruste wölbte sich und durch die entstandene Spannung riss die Kruste auf. Dadurch entstanden so genannte Grabenbrüche. Das an die Oberfläche auftretende Magma ließ Vulkane entstehen, die durch Ausbrüche ständig wuchsen. So entstand der Mittelozeanische Rücken mit seiner zentralen Erdspalte. Aus dieser tritt permanent Lava aus, so dass es zur ständigen Neubildung von Böden kommt, die sich sowohl östlich wie westlich der Erdplatte ergiessen. Dieser Prozess drückte die seitlich des Rückens bestehenden Platten in entsprechende Richtung weg.
Der Geysir Timanfaya auf LanzaroteEs wird angenommen, dass die Kanaren auf einer solchen Platte lagen und vor den afrikanischen Kontinent gestaucht wurden und durch die dabei entstehenden tektonischen Spannungen zerbrochen sind. Dieser Theorie nach lässt sich auch das Alter der Inseln bestimmen. Die ötlichen Inseln sind dabei älter als die Westlichen. Fuerteventura und Lanzarote entstanden vor ca. 20 Millionen Jahren. Gran Canaria wurde vor rund 15 Millionen Jahre geboren, die jüngsten Inseln sind La Palma und EL Hierro, die vor ca. 1 - 3 Millionen Jahren aus dem Meer aufstiegen.

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Kanarische Kochrezepte und wichtige Adressen auf den Kanaren